5A – Wimmelbilder

Bildnerische Erziehung | Das bekannte Gesellschaftsspiel „Kaleidos“ funktioniert nach folgendem Prinzip: Alle Mitspieler einigen sich auf einen Buchstaben und haben dann eine Minute Zeit auf einem Bild Dinge zu suchen, die mit diesem Buchstaben beginnen.  Was einfach klingt wird erschwert durch die knapp bemessene Zeit und die Tatsache, dass es sich bei den Bildern um sogenannte Wimmelbilder handelt, die sehr viel Information stark verdichtet darstellen. Begriffe, die nur ein Spieler entdeckt, bringen 10 Punkte. Begriffe, die auch ein Mitspieler gefunden hat, hingegen nur 5.

Das Spiel bietet eine gute Gelegenheit sich selbst bei der Rezeption von Bildinformation zu beobachten. Wohin wandert der Blick zuerst? Wie bewegt er sich durch das Bild? Was ist am auffälligsten und warum? All das sind wertvolle Erkenntnisse für die eigene Bildgestaltung.

Whiteboard

Nachdem wir das Spiel in der Klasse ausprobiert hatten, machten wir uns selbst daran eigene Wimmelbilder zu kreieren. Der Fokus lag dabei nicht auf perspektivisch korrekter Darstellung oder logischem Aufbau. Das einzige Ziel war es möglichst viele Informationen im Bild unterzubringen. Außerdem sollte das Bild einem einheitlichen Thema folgen, wie zum Beispiel Strand, Park, Stadt usw.

Schon bald merkten wir, dass es gar nicht so einfach ist wie gedacht und dass es sehr viel Geduld bedarf ein ganzes Blatt mit irgendwelchen Dingen zu füllen. Auch Überschneidungen stellten immer wieder Hürden dar. Außerdem konnten wir feststellen, dass es praktisch unmöglich ist, sich keine Gedanken über Komposition und Aufbau zu machen.

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Veröffentlicht in 2015/16, Play Getagged mit: , , , ,

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